Über »Geht doch«

»Geht doch« ist ein Blog über das Anders-Machen. Denn gegenwärtig sind viele bislang scheinbar selbstverständliche Dinge an ihr Ende gekommen, zumindest an das Ende ihrer Sebstverständlichkeit: Auto fahren, Flugreisen überallhin, Fleisch essen, immer mehr haben, immer mehr Karriere.

Denn mit dieser Art zu leben zerstören wir den Planeten Erde und die Zukunft unserer Kinder. Dass wir uns damit außerdem in eine sich selbst beschleunigende Spirale der Entfremdung hineinbegeben haben, zeigt sich an zunehmenden Überlastungserscheinungen und grassierender Unzufriedenheit.

»Geht doch« widmet sich den vielen tollen Ideen und Ansätzen, Neues auszuprobieren, den Trott des »Das haben wir immer schon so gemacht« und der vermeintlichen Alternativlosigkeit zu verlassen. Sie bekannter zu machen und dadurch vielleicht noch mehr vernetzte Kreativität in das Ausprobieren zu bringen – das ist der Gedanke hinter dem Ausrufezeichen, den der Name vor dem inneren Ohr haben sollte.

Auf die Idee gebracht hat mich übrigens ein Chrismon-Titel (Januar 2019), der hatte im Kontext der notwendigen Verkehrswende thematisch die Brücke geschlagen von „Geht doch zu Fuß“ zu „Funktioniert ja“. Dass der Titel auf gute Resonanz gestoßen ist, zeigt sich vielleicht auch daran, dass daraus im Heft mittlerweile eine eigene Rubrik geworden ist.